Christinas Blog

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besten Weine für ihren Weinkühlschrank

Weinkühlschränke – für den Weingenießer

24. Oktober 2017 - Küche und Co -

Für den fortgeschrittenen Weingenießer sind Weinkühlschränke unverzichtbar – insbesondere dann, wenn man keine Möglichkeit oder keinen Platz hat, um sich einen echten Weinkeller mit mehreren hundert Flaschen im eigenen Haus zu unterhalten. Sie sind aber auch hervorragend dazu geeignet, die schönsten und interessantesten Flaschen immer im direkten Blickfeld zu halten, wie man es etwa aus anspruchsvollen Restaurants kennt, die eine Auswahl ihrer besten Weine oft im Gastraum in einem Weinkühlschrank präsentieren. Bei der privaten Verwendung eines Weinkühlschranks kann man von zwei unterschiedlichen Hauptnutzen profitieren: Der jederzeitigen Verfügbarkeit wohltemperierter Weine und der langfristigen Lagerung und Reifung von Weinen mit großem Potential.besten Weine für ihren Weinkühlschrank

Jederzeit Weine mit der richtigen Trinktemperatur

Der wahrscheinlich praktischste Nutzen von Weinkühlschränken ist, dass man mit ihrer Hilfe immer passend temperierten Wein zur Verfügung hat – insbesondere dann, wenn man gerne verschiedene Sorten trinkt. Sekt und Champagner zum Beispiel mögen es mit etwa 6 bis 8 °C sehr kalt, während sich die meisten Weißweine je nach Rebsorte und Ausbau zwischen 8 und 12 °C am besten genießen lassen. Bei den Rotweinen ist das Spektrum mit 14 bis über 18 °C größer: Spätburgunder und Gamay schmecken leicht gekühlt am besten, die schweren und würzigen Rotweine von der südlichen Rhône und aus dem Piemont liegen knapp darüber, Bordeaux und Rotweine mit einem hohen Anteil an Merlot und Cabernet-Sauvignon aus Südafrika, Australien und Südamerika erreichen bei etwa 16 °C ihr umfangreichstes Geschmacksspektrum, und Rotweine aus der Toskana, aus Süditalien und aus Spanien schmecken am besten bei Temperaturen von 18 °C und leicht darüber.

Nur am Rande: Auf der Webseite Kühlexperte.com finden Sie die besten Weinkühlschränke zusammengeführt.

Langfristige Lagerung und Reifung

Ist man eher an langfristiger Lagerung und Reifung interessiert, sind Weinkühlschränke ebenfalls eine enorme Hilfe, denn nur eine Lagerung bei durchgehend gleichmäßiger Temperatur lässt Wein optimal reifen, so dass sich Geschmacksnoten entwickeln, die bei jungen, frischen Weinen unvorstellbar sind. Eine solche Reifung ist übrigens auch bei hochwertigen Weißweinen nicht nur möglich, sondern unbedingt erwünscht – deutscher Riesling und Chardonnay aus dem Burgund sind die besten Beispiele für alterungsfähige Weißweine, die mit der Zeit einen herrlichen, vielschichtigen Geschmack entwickeln können. Abermals gilt: Wenn man keine Möglichkeit hat, Wein im eigenen Keller zu lagern, sind temperierbare Weinkühlschränke die einzige Möglichkeit, um das Geschmackspotential großer Weine voll auszuschöpfen – für besondere Genussmomente allein, zu zweit oder mit Gästen.

Kühlsysteme und Energieverbrauch

Grundsätzlich gibt es Weinkühlschränke mit zwei unterschiedlichen Kühlsystemen. Die in der Anschaffung günstigere Variante funktioniert nach dem so genannten Peltier-System, bei dem mithilfe eines elektrothermischen Wandlers Kälte erzeugt wird. Die Vorteile dieses Systems sind sein geringes Gewicht, seine sofortige Einsatzbereitschaft und sein absolut lautloser Betrieb, da es auf Kompressor und Kühlmittel verzichtet. Demgegenüber stehen allerdings ein eher niedriger Wirkungsgrad und ein vergleichsweise hoher Stromverbrauch, so dass bei größeren Weinkühlschränken herkömmliche Kältemaschinen eher verbreitet sind, wie man sie auch in normalen Haushaltskühlschränken findet. Dabei findet die Kälteerzeugung mithilfe eines Kühlmittels und eines Kühlkompressors statt – letzterer kann zwar gelegentlich zu hören sein, doch dafür fällt der Energieverbrauch üblicherweise deutlich geringer aus, wodurch sich die meist höheren Anschaffungskosten nach einiger Zeit kompensieren lassen. Zweiter Vorteil der Kompressorkühlung: In damit betriebenen Weinkühlschränken größerer Bauart finden sich oft mehrere Kältezonen, um den Anforderungen unterschiedlicher Weine gerecht zu werden.

Abstimmung auf die persönlichen Vorlieben

Abgesehen von den technischen Fragen lohnt sich auch ein kurzer Blick auf die Lagermöglichkeiten von Weinkühlschränken, da unterschiedliche Weine oft auch unterschiedliche Flaschenformen aufweisen – und es wäre schade, wenn man sich einen Weinkühlschrank aussucht, in den zu dicke oder zu lange Flaschen nicht hineinpassen. Am leichtesten hat es hier, wer vorzugsweise Weine trinkt, die in ganz normale Flaschen mit einer Höhe von 30 cm und einem Durchmesser von 7,5 cm abgefüllt werden, denn diese passen überall hinein. Schwieriger wird es schon, wenn man z. B. gerne Burgunder oder Châteauneuf-du-Pape mag, deren Flaschen mit etwa 9 cm oft deutlich dicker sind – gleiches gilt übrigens für Sekt und Champagner. Und wer gerne deutschen Riesling oder Weißwein aus dem Elsass trinkt, die oft in hohe, dünne Schlegelflaschen gefüllt werden, benötigt vor allem in der Tiefe mehr Platz: Bis zu 37 cm können hier nötig sein.

Weinkühlschränke: das Fazit

Alles in allem sollte man Weinkühlschränke nicht einfach aufs Geratewohl kaufen – stattdessen lohnt es sich unbedingt, zu überlegen, welche Prioritäten man setzen möchte: Geht es nur darum, immer eine Auswahl an Weinen mit der richtigen Temperatur bereitzuhalten, oder möchte man langfristig lagern? Welche Weine trinkt man gerne, und in Flaschen welcher Größe werden diese meist gefüllt? Wie viele Flaschen möchte man darin aufbewahren, und wie groß soll der Weinkühlschrank daher ausfallen? Überwiegen die Vorteile der Peltier-Kühlung, oder möchte man doch lieber ein Gerät mit Kompressorkühlung? Sobald man für sich selbst die Antwort auf diese Fragen gefunden hat, kann man sich guten Gewissens für einen Weinkühlschrank entscheiden und sich auf den Genuss vieler guter Gläser Wein freuen.